Das war der 4.Erfurter Flughafenlauf…

Bei angenehmen mitsommerlichen Temperaturen präsentierte sich die diesjährige Auflage des Erfurter Flughafenlaufes, der von drei Tandem-Fallschirmspringern eröffnet wurde. Genau das richtige Wetter für die Sportler, um zu zeigen, was in ihnen steckt.

Auch die Nachwuchssportler, die in den beiden Bambini-Läufen antraten, gaben alles: Angefeuert von Eltern und Großeltern starteten die Kinder in zwei Kategorien über 300m und 600m. Die Mädchen standen den Jungens in nichts nach und erreichten in Spitzenzeiten das Ziel. Der sportliche Aspekt stand im Vordergrund – zahlreiche Aktionen und Attraktionen machten den Flughafenlauf zu einem gelungenen Familienfest. Die Sponsoren luden zum Kennenlernen ein und zeigten eine Leistungsschau ihrer Produkte.

Für reichlich Spaß sorgte auch das Maskottchen-Rennen und beim ewigen Kampf <Menschen gegen Maschine> trat man gegen eine 1000 PS-starke Flug-hafenfeuerwehr an. Der Zieleinlauf ging dieses Mal knapp an den Inlineskater, gefolgt vom Radfahrer, der fast zeitgleich mit dem Läufer und  vor der Feuerwehr über die Ziellinie sprintete: DIE MUSKELKRAFT SIEGTE ALSO IN DIESEM JAHR ÜBER DIE MASCHINE.

Dazu Originalton des Siegers, Ron Pucklitzsch vom RSV „Blau-Weiß“ Gera: „Ich habe mich eigentlich gar nicht besonders vorbereitet, weil ich gerade erst – vor zwei Wochen – bei den Europameisterschaften war und dementsprechend in guter Form bin und daher schon gedacht habe, dass die Maschine „nicht so schnell vom Startblock kommt“ – aber, ob ich  den Radfahrer und den Sprinter schlage, dies wusste ich jetzt nicht.“

Spannend ging es auch bei den Läufen der Erwachsenen zu – über 2,5km ging es über das Rollfeld sowie die Start- und Landebahn –  dazu der Sieger, Johann Reif, von der Gothaer Laufcombo unmittelbar nach seinen Lauf:  „Es ist eine hervor-ragende Stimmung hier gewesen ist, was selten bei solchen Läufen ist – also eine sehr schöne Veranstaltung und ich habe mich glücklich gefühlt am Ende dann, weil es doch sehr anstrengend ist, auf so einer Strecke zu laufen – sie ist sehr schnell aufgrund des festen Untergrundes – und wir hatten uns vorgenommen, eine gute Zeit zu laufen – für mich hatten wir 9 Minuten veranschlagt – und am Ende doch noch schneller zu sein (8:30,1), ist natürlich sehr schön: Ich bin sehr zufrieden.“

Derweil gab es für die PS-begeisterten Besucher einen weiteren Augenschmaus –

denn gleich mehrere <Ferrari> im edlen stilechten ROT fanden den Weg in den Zuschauerbereich – nach dem Läuten wurde einer kleinen Auswahl von begeisterten Besuchern ein Traum erfüllt: Eine Runde über die Start- und Landebahn als Beifahrer in einem echten Ferrari.

Und auch für die Läufer der 5000m-Strecke ging es über das Flugfeld – alles abgesichert für alle durch das Sanitätsteam, steht doch auch bei den Organisatoren des Flughafenlaufes die Gesundheit der Sportler im Vordergrund. Die ersten Läufer kamen nach knapp 15 Minuten ins Ziel – eine beachtliche Leistung.

Mit Musik der FOXX-Band und in entspannter Atmosphäre endete der 4.Erfurter Flughafenlauf am Abend